Dr. Katerina Vatsella
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Ausstellungen

Bremische Bürgerschaft
Bremer Fotopreis 2020

1. Juli bis 20. August 2021

In der Bremischen Bürgerschaft sind Bilder des Bremer Fotopreises 2020 zu sehen. Dieser Preis wird vom Deutschen Journalistenverband (DJV) vergeben, der circa 600 Journalist:innen aus Bremen, Bremerhaven und dem Umland vertritt.
 
Der Bremer Fotopreis wird zum fünften Mal vergeben. Dieses Mal haben sich 24 Fotograf:innen an der Ausschreibung beteiligt. Zu sehen sind 42 Fotos in vier Kategorien: Kultur, Land und Leute, Politik und Wirtschaft. Alle eingesandten Motive sind im vergangenen Jahr entstanden.

Es gibt einen Preis für jede Kategorie und den Hauptpreis für das Foto des Jahres 2020, das diesmal an Vasil Dinev (Kategorie Kultur). Die Verleihung der Preise findet am 20. August bei einer Finissage statt.
 
Näheres unter https://www.bremische-buergerschaft.de

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Bremen

Werner Henkel

Juni bis Dezember 2021

Werner Henkel nennt seine künstlerische Arbeit mit der Natur „NaturArte“. Sein Interesse gilt den unterschiedlichsten Naturmaterialien, deren Formensprache und ihrem Gestaltwandel durch seine Intervention, wie beispielsweise Scherenschnitte von Blättern verschiedenster Pflanzenarten, die mit der Zeit ihre Farbe und Konsistenz verändern. Seine Mittel sind häufig direkt der Natur entnommen – Blätter und Blüten, Schalen von Früchten, Rinde von Bäumen, Zweige oder Samen. Er verwendet aber auch andere Materialien wie Glas, Karton, Holz oder Kunststoff und kombiniert sie mit Erde oder Pflanzen. Er realisiert auch Interventionen und größere Installationen in der Landschaft, mit denen er sich auf dem weiten Feld der „Land Art“ bewegt.  

In seinen Werken geht es Werner Henkel auf der einen Seite um die Schönheit der Natur, auf der anderen um die sensible, oft zerbrechliche Beziehung des Menschen zu ihr. Im Laufe seiner Arbeit kamen auch umweltkritische sowie ökologische Überlegungen hinzu. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur führt für ihn zur Reflexion über gesellschaftliche Zusammenhänge des menschlichen Zugriffs auf sie, über den Verbrauch natürlicher Ressourcen und deren kulturelle und wirtschaftliche Aneignung.

Bremische Bürgerschaft
BUNKER „VALENTIN“: ERINNERUNGSORT. LEBENSORT

8. Mai bis 18. Juni 2021
Bremische Bürgerschaft, Institut français, Denkort Bunker Valentin

Mit einer gemeinsamen Ausstellung erinnern die Bremische Bürgerschaft, das Institut français Bremen und der Denkort Bunker Valentin in Bremen Nord an das Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie zeigen gleichzeitig rund 80 Fotografien des französischen Fotografen Christophe Delory (*1971), der sich mit einem Stipendium des Hanse Wissenschaftskollegs, Delmenhorst, fast ein Jahr lang mit dem Bunker „Valentin“ in Bremen-Nord auseinander gesetzt hat. 

In der Bremischen Bürgerschaft steht unter dem Titel „Überreste der Geschichte“ die Architektur im Zentrum, der imposante Innenraum sowie Außenansichten des Bunkers und der ihn umgebenden Natur. In seinen beeindruckenden Fotografien kommt das Bedrohliche und Beklemmende des Bunkers als Mahnmal einer schrecklichen Vergangenheit intensiv zum Ausdruck. 
Auf der Webseite der Bremischen Bürgerschaft können sie einen kurzen filmischen Eindruck der Ausstellung an allen drei Orten bekommen. (https://vimeo.com/546826522)

Öffnungszeiten: bitte auf die Webseiten der Institutionen schauen

www.bremische-buergerschaft.de 
www.bremen.institutfrancais.de
www.denkort-bunker-valentin.de

OMNILAB
Kunst im Labor

Friederike Latzko

April bis August 2021

Die Bilder von Friederike Latzko zeigen vorwiegend Landschaften, zwischen Abstraktion und Figuration. Vollkommen abstrakte Kompositionen sind selten in ihren Werken. In den meisten scheint etwas Gegenständliches durch, etwa ein Gegenstand oder die Anmutung einer Landschaft. Doch bleiben ihre Kompositionen offen und lassen die Betrachtenden in ihrer Phantasie daraus eigene Geschichten weiterspinnen.

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Bremen

Markus Genesius

Dezember 2020 bis Juni 2021

Nachdem er sich über Jahre sowohl in der deutschen als auch der internationalen Graffiti- und Straßenkunstszene einen Namen gemacht hat, verlagerte Markus Genesius vor gut 10 Jahren seinen Schwerpunkt von der Wand auf die Leinwand, ohne dabei seine ursprünglichen Wurzeln ganz aus den Augen zu verlieren. 
In unterschiedlichen Medien – neben den Leinwänden gestaltet er auch Reliefs, Skulpturen und Installationen – arbeitet er seither daran und entwickelt laufend neue Konstellationen in einer geometrischen, konstruktiven Bildsprache, die durch freie, gestische Malweise konterkariert wird.