Bremische Bürgerschaft
Bremer Kunststipendium
Londiwe Mtshali aus Durban (In Bremen: April bis Juni 2026)
10. bis 26. Juni 2026
Das Werk von Londiwe Mtshali, der 58. Stipendiatin des Bremer Kunststipendiums, bewegt sich zwischen Tradition und Gegenwart, Natur und Ahnenkult, Traum und Vision. Sie studierte an der Durban University of Tecnology und danach an der University of Witswatersrand in Johannesburg Freie Kunst ( 2025: Master in Fine Art) und beschäftig sich zur Zeit vor allem mit Fotografie, Video und Druckgrafik.
Ihre Themen und Motive findet sie in ihrem Umfeld bzw. in der Zulu-Kultur, aus der sie stammt. Häufig geht es dabei um Ereignisse in ihrer Familie, die jedoch beispielhaft für Rituale und die Spiritualität ihrer Kultur insgesamt stehen können. Selbst auf der Suche nach Spiritualität in ihrem Leben durch ihre Kunst, erschafft sie starke und poetische Werke, die uns direkt ansprechen, auch wenn sich uns deren Inhalt eher ahnen, als vollständig erschließen lässt.
Bremische Bürgerschaft
Tandem Danzig-Bremen.
50 Jahre Städtepartnerschaft
30. April bis 5. Juni 2026
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Danzig und Bremen findet im Haus der Bürgerschaft die Ausstellung „Tandem Danzig-Bremen“ statt. Ausgangspunkt dafür ist das Bremer Kunststipendium, das seit 2004 Künstler:innen aus Bremens Partnerstädten einen Aufenthalt in der
Hansestadt ermöglicht und damit künstlerischen Austausch und internationale Vernetzung fördert.
Für „Tandem Danzig-Bremen“ haben ehemalige Danziger
Stipendiat:innen Kolleg:innen aus Bremen ausgewählt,
mit denen sie in dieser Ausstellung gemeinsam auftreten, also je ein Tandem bilden. Dabei ging es nicht etwa darum, zusammen ein Werk zu gestalten, sondern, dem Gedanken des Bremer Kunststipendiums entsprechend, um eine Geste, die sinnblildlich für das gemeinsame Ziel steht: über die Kunst zur internationalen Verständigung beizutragen.
Folgende Tandems sind beteiligt:
Maria Dembek / Franziska von den Driesch
Alicja Karska (+Aleksandra Went) / Susanne Katharina Willand
Agata Nowosielska / Thomas Behling
Anna Orbaczewska / Marion Bösen
Patrycja Orzechowska / Sarah Lüdemann (Beauham)
Michal Pecko / Reiner Will
Dominika Skutnik / Anne Schlöpke
Agata Smólska / Milena Tsochkova
Izabela Terek-Jopkiewicz / Edith Pundt
Julia Tymanska / Florian Witt
Dorota Walentynowicz / Claudia Christoffel
Krzysztof Wróblewski / Wolfgang Zach
Die Ausstellung wird von einem kleinen Katalog begleitet, mit Informationen zu den Teilnehmenden und ihren Werken.
Bremische Bürgerschaft
Bremer Kunststipendium
Julia Tymańska aus Danzig (In Bremen: Januar bis März 2026)
12. bis 26. März 2026
1997 in Danzig geboren, studierte Julia Tymanska von 2016 bis 2021 Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Gdańsk. Seit 2018 hat sie an Festivals teilgenommen, schuf Bühnenbilder und Kostüme für Theateraufführungen oder für Happenings im öffentlichen Raum. Sie hat mehrere Preise und Stipendien erhalten und die Liste ihrer Ausstellungen, Aufführungen und Aktionen ist lang.
Julia Tymanska ist vielseitig aktiv und experimentiert auch in der eigenen Kunst mit verschiedenen Medien, Materialien und Techniken: Sie malt, macht Skulpturen, textile Objekte und Installationen, Street Art, Bühnenbilder, und führt Performances und Aktionen im öffentlichen Raum durch. Sie gehört der Generation an, die mit den neuen Medien aufgewachsen ist und ganz selbstverständlich alle diese Möglichkeiten nutzt. So experimentiert sie auch mit digitalen Technologien, Künstlicher Intelligenz und Simulation und empfindet ihr Sein und Tun als Schnittstelle all dieser Medien. Dabei geht sie analytisch vor, hinterfragt alles kritisch und ist sich auch der ökologischen Schwierigkeiten bewusst, die die Welt hat.
Dieses Dazwischen-Sein, analog und digital gleichzeitig zu denken und zu empfinden, zeigt sich in oft surreal anmutende Bildgeschichten, die in ihrer intensiven Farbigkeit und Direktheit eine oft stark irritierende Wirkung haben.




















