Ausstellungen

Omnilab

Kunst im Labor

 

Silvia Brockfeld

Bilder

 

Dezember  2015 - März 2016

 

Es sind vor allem organische, oft vegetativ anmutende Formen, die Silvia Brockfeld auf sowohl großformatigen als auch auf kleinen Bilder entstehen lässt. In der Regel mit Öl auf Leinwand, oft auch in Mischtechnik, gestaltet sie bewegte Figurationen und Formen, die manchmal besonders deutlich umrissen sind kraftvoll anmuten, andere Male wiederum durch das Ineinanderfließen von Farben und das Verwischen von Konturen eher schemenhaft und diffus erscheinen. Gegenständlichkeit und Abstraktion finden sich nebeneinander in ihren Arbeiten.

Silvia Brockfeld arbeitet gerne seriell und führt eine Serie manchmal über Jahre weiter, neben anderen Werken, so etwas ihre Reihe „Memory“. Serientitel wie „Jazz“ oder „Koloraturen“ weisen darauf hin, dass sich die Malerin gerne auch durch Musik inspirieren lässt, bzw. durch die Stimmungen, die sie erzeugt. Oft sind ihre Kompositionen ausschnitthaft angelegt, sie könnten sich auf alle Seiten hin ausbreiten, nach allen Seiten wachsen.

Dieser Eindruck von organischem Wachstum widerspiegelt die Vorgehensweise der Malerin bei der Arbeit. Sie hat in der Regel bei den abstrakten Bildern kein festes Ziel vor Augen sondern lässt sich von den entstehenden Formen zu weiteren inspirieren, vom Arbeitsprozess leiten. So entstehen Bilder unterschiedlicher Empfindung und Ausstrahlung. Das Aufscheinen von gegenständlichen und figürlichen Fragmenten in sonst abstrahierten Kompositionen laden die Betrachter ein, die angedeuteten Erzählungen der Künstlerin selbst weiterzuspinnen, indem sie sich dem Geschehen im Bild hingeben und sich von seinem Rhythmus und seiner Stimmung mitziehen lassen.

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Bremen

 

Johann Büsen

Bilder

 

Georen 1984 in Paderborn, studierte  Johann Büsenvon 2005 bis 2010 an der Hochschule für Künste Bremen und machte sein Diplom bei Porf. Peter Bialobrzeski. Er erhielt noch während des Studiums Preise und Auszeichnungen, so etwa 2007 den 29.internationalen Kunstpreis, Schloss Freienfels in Hollfeld oder 2010 den Paula Modersohn-Becker Nachwuchs-Kunstpreis, Kunsthalle Worpswede.Er lebt und arbeitetin München und Bremen.

 

Es sind merkwürdige Welten, die sich in Johann Büsens Bildern den Betrachtern öffnen, zugleich fremd und vertraut, und man kann sich in ihnen verlieren. So verschieden sie auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind künstlich. Aus unzähligen Bildzitaten aus der realen oder der virtuellen Welt setzt der Künstler aus unterschiedlichsten Quellen gesammelte Motive zu irritierenden Kompositionen zusammen. Darin agieren menschliche Gestalten neben fiktiven Wesen aus Comics oder Science-Fiction-Geschichten in Räumen, in denen viele Gesetzmäßigkeiten unserer Wirklichkeit aufgehoben zu sein scheinen, etwa die Schwerkraft oder die Dichte der Materie. 

 

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Die Sparkasse Bremen

 

15 Jahre Junge Kunst Bremen - eine Retrospektive

10. September - 23. Oktober 2015

 

Vor 15 Jahren wurde das langjährige Kunst-Förderprogramm der Sparkasse, das seit 1992 besteht und unter dem Titel "Kunst inder Kassenhalle" bis zum Jahr 2000 über 50 Bremer Künstlerinnen und Künstler mit Ausstellung und Katalog unterstützt hat, rundum erneuert, umstrukturiert und hat ein neues Erscheinungsbild erhalten.

Dieses erneuerte Förderprogramm feiert nun 15-jähriges Bestehen und vereint in einer Ausstellung in der Kundenhalle Am Brill Werke der Künstlerinnen und Künstler, die von 2001 bis heute am Programm teilgenommen haben. Das sind insgesamt 28 Positionen.

Und es sind doppelt so viele Werke zu sehen. Denn es sind in der Ausstellung von jedem Einzelnen jeweils zwei Arbeiten ausgestellt: eine aus der Zeit, in der ihre Ausstellung stattgefunden hat und eine aktuelle Arbeit.

Aber auch die früher geförderten Künstler werden erwähnt und sind beteiligt: Sie wurden eingeladen, sich mit einer aktuellen Arbeit an einem dafür bereitgestelltn Ort in der Ausstellung zu beteiligen. Und weil es viele sind, die zusgesagt haben, werden v.a. die zweidimensionalen Arbeiten in der Mitte der Rotunde jede Woche ausgetauscht. Die plastischen Arbeiten hingegen können an diesem Ort länger ausgestellt werden.

Ein Katalog begleitet die Ausstellung.

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Omnilab

Kunst im Labor

 

Jimmy Päsler
Bilder

Juli- Oktober 2015
 
Ruhe und Bewegung, Fläche und Raum, Ordnung und Chaos, Konstruktion und Dekonstruktion, Struktur und Auflösung – das sind die Themen, die Jimmi Päsler in seinen Bildern seit vielen Jahren in immer wieder erneuerter Form beschäftigen.Dabei jongliert er virtuos mit Figuren und dem Raum, mit Gegenständlichkeit und Abstraktion, mit greifbarer Nähe und weiter Ferne.

Pop Art, Geometrische Abstraktion, Surrealismus, serielle Kunst, aber auch Architektur, Gebautes, Konstruiertes – das sind Kunstrichtungen und Begriffe, an die man in Zusammenhang mit seinen Bildern denkt. Illusionistische Malweise und das Aneinanderreihen von Etappen einer Handlung, ähnlich wie bei der Animation oder den Comics, sind dabei seine Hauptmittel.

Jimmi Päsler erzählt Geschichten. Es sind hintergründig humorvolle aber auch ernstere Geschichten, Gedanken, die aus dem Alltag aber auch aus dem gesellschaftlichen oder dem politischen Weltgeschehen stammen. Das Meer und seine unstete Stimmungen dienen dem passionierten Segler dabei gerne als Gleichnisse. Durch die illusionistische Verschiebung von Ebenen und das perspektivische Spiel mit Wahrnehmung lockt er und amüsiert die Betrachter genauso, wie er sie mit irritierenden, manchmal beunruhigenden Stimmungen zum Nachdenken anregt. Aber stets wird dabei vor allem seine eigene Lust und Freude am Malen und am assoziativen Erfinden von Formen und Mustern deutlich, die er mit viel Phantasie und Witz immer wieder neu und trotzdem auf unverkennbar eigene Weise ins Bild setzt.
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