Ausstellungen

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FinanzCentrum Am Brill

Globale Fragen – Bremer Antworten
40 Jahre Universität Bremen


15. November 2011 -  27. Januar 2012
 
Zum 40. Geburtstag der Universität Bremen zeigt die  Ausstellung exemplarisch Spitzenforschung ›made in Bremen‹. Unterschiedliche universitäre Disziplinen arbeiten täglich an Lösungen für drängende Fragen unserer Zeit: Wie bewegen wir uns und unsere Güter morgen und übermorgen? Wie verständigen wir uns in Zukunft? Wie hilft uns Wissenschaft bei Krankheit und Alter? Wie sieht unsere Umwelt in Zukunft aus? Antworten, die an der Universität Bremen zu diesen und anderen zukunftsweisenden Fragen erarbeitet worden sind, zeigt die Ausstellung in vier Themenbereichen.


Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

Blick in die AusstellungBlick in die AusstellungVersuchskapsel und Fallturm-ModellBereich LogistikMathematik - FlugsimulationRolland - der intelligente RollstuhlBlick in die AusstellungModell RenaturierungsprojektKlimawandel, EnergieIntelligente Kleidung für FörsterKommunikation

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Bremen

Stefan Bohnhoff

November 2011 - Februar 2012

Stefan Bohnhoff hat von 1973-1980 Malerei und Grafik an der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig studiert. Seit 1995 lebt und arbeitet er in Berlin. Seit den 90er Jahren sind seine Arbeit in renommierten Galerien in Deutschland und im Ausland zu sehen und in vielen privaten Sammlungen vertreten.

Stefan Bohnhoff  ist Maler, Zeichner und Bildhauer. Manchmal arbeitet er parallel in allen Disziplinen, manchmal überwiegt die Arbeit in einem dieser Bereiche. In unzähligen Skizzenblöcken hält er Ideen und Eindrücke in schwarz-weiß fest und schöpft aus diesem reichen Fundus, um im Atelier spontan Kompositionen mit Acrylfarbe oder Tusche zu entwickeln. Einzelne Figuren, Architekturfragmente oder Dinge aus diesem Fundus setzt er manchmal mit kantiger, manchmal mit zarter und ornamentaler Strichführung in einer Art Motivcollage auf den jeweils vorher schon abstrakt gestalteten Malgrund neu zusammen.

So begegnen sich in seinen Bildern unterschiedlich geartete und zeitlich nicht unbedingt zusammenpassende Gestalten, Dinge und Geschehnisse, aus vielerlei Perspektiven gesehen, wie sie auch in Träumen oder Visionen vorkommen oder in den Collagen und Montagen des Dadaismus und Surrealismus. Stephan Bohnhoff streift in der Weltbildgeschichte umher, bewegt sich spielerisch zwischen den Stilen und entwickelt dabei mit sicherer Hand und bemerkenswertem Farbgefühl eine sehr persönliche Bildsprache, die Witz und Ironie mit Nachdenklichkeit und leisen Tönen verbindet.


Besuch zu Bürozeiten möglich, Anmeldung Tel. 173 93-50. 

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Omnilab  Galerie

 

Antonio Velasco Munoz

Bilder

 

November 2011 - März  2012

 

Antonio Velasco Muñoz,1969 im spanischen Sevilla geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet seit 1997 in Bremen. In seinen Bildern und Zeichnungen setzt er sich mit seinen Wurzeln auseinander, mit seiner eigenen Vergangenheit aber auch mit derjenigen seiner Geschwister, seiner Eltern und Großeltern.

 

Als Vorlage verwendet er Fotografien aus Familienalben. So bestimmten alte Aufnahmen aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts seine Malerei bis heute: Seine Bilder sind nämlich seit dem Ende der 90er Jahre in schwarz/weiß -Tönen gehalten. Diesem Konzept bleibt er treu, auch wenn er bei Motiven aus jüngerer Zeit Farbfotografien als Vorlage verwendet. Seine Bilder sind zwar gegenständlich, figurativ, aber durch den Verzicht auf Farbe nicht wirklich realistisch. Durch die Beschränkung auf schwarz/weiß erscheinen die Personen und Geschehnisse darin distanziert und erhalten eine allgemeine Aussagekraft, die über die Geschichte der eigenen Familie hinausgeht.

 

So gestaltet Antonio Velasco Muñoz in kontrastreichem Tönen und differenzierten Grauabstufungen Momente des Alltagslebens in Spanien von den sechziger Jahren bis heute. Die strahlende Sonne des Südens ist dabei trotz schwarz/weiß-Gestaltung immer präsent.

 

Besuch zu Bürozeiten möglich, Anmeldung Tel. 17 5990 

 

 

Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011Antonio Velasco Munoz, Omnilab 2011

Die Sparkasse Bremen
Filiale Bahnhofstraße 


Sultan Acar

13. Oktober - 18. November 2011

 
Nach dem Vordiplom an der Fachhochschule Ottersberg wechselte Sultan Acar 2005 an die Hochschule für Künste Bremen und studierte Malerei bei Rolf Thiele und Peter Schaefer. 2009 schloss sie ihr Studium mit dem Diplom ab, ein Jahr später war sie Meisterschülerin. Ein Auslandsaufenthalt von 2007 bis 2008 mit einem Erasmus-Stipendium in Wien bei Daniel Richter und Gunter Damisch gab ihrer Malerei wichtige Impulse.

Die 1975 in Bremen geborene Malerin bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration. Ursprünglich vor allem abstrakt wurden ihre Bilder immer gegenständlicher: Auf Stillleben folgten Stadtlandschaften und realistisch gestaltete Rückenbilder, Halbfiguren und rätselhaft abgewandte Köpfe vor monochromen Hintergründen.

Sultan Acar entdeckte in diesem Jahr neu ihr Interesse an Muster und Ornamenten. Gestaltete sie diese früher noch realistisch als Stoffmuster, bearbeitet sie nun traditionelle türkische Ornamente digital, löst sie auf und ergänzt sie durch eigene Strukturen und Formen. So entstehen geometrisch-lineare oder organische Muster. Diese abstrakten Figurationen verbindet sie neuerdings mit Porträts in merkwürdig reduzierten und doch sehr präsenten Bildern.

 

Sultan Acar, o.T., Öl auf Leinwand, 2010Sultan Acar, o.T. Öl auf Leinwand, 2011Sultan Acar, o.T., Öl auf Leinwand, 2010Sultan Acar, o.T., Öl auf Leinwand, 2011

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FinanzCentrum Am Brill 
 
 
Spieglein - Spieglein... Schönheitsideale im Wandel der Zeit
Aufgeschlossen! Skulpturen und Videos aus der Kunsthalle Bremen


8. Juni - 26. August 2011

Die Ausstellung in Zusammenhang mit der Wiedereröffnung der Kunsthalle Bremen Ende August 2011 zeigt anhand von Skulpturen und Videoarbeiten herausragender Künstler vom 17. bis ins 21. Jahrhundert unterschiedliche Schönheitsideale. Sie ist in vier thematischen Blöcken gegliedert:

Biblische und mythologische Schönheiten, mit Darstellungen der Venus, der Diana sowie von Adam und Eva. Eine zweite Gruppe zeigt anonyme Schönheiten nach dem Bade, die dritte präsentiert ein athletisches Schönheitsideal während der vierte Themenbereich unter Futuristische Schönheit neben einem kubistischen Kopf aus 1919 mit drei Videoarbeiten von Björn Melhus, Mariko Mori und Kirsten Geisler die aktuelle Kunstproduktion berücksichtigt.

Zu sehen sind u.a. Werke von Klinger, Rodin, Maillol, Hoetger, Degas, Gerhard Marcks oder Franz von Stuck.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen (Kuratorin: Katja Riemer)

Spieglein - Spieglein, Sommer 2011, 1Spieglein - Spieglein, Sommer 2011, 2Spieglein - Spieglein, Sommer 2011, 3Spieglein - Spieglein, Sommer 2011, 4Spieglein-Spieglein, Sommer 2011, 5Spieglein-Spieglein, Sommer 2011, 6Eröffnung, 7.6.2011 (Foto: Kathrin Doepner)Eröffnung, 7.6.2011 (Foto: Kathrin Doepner)

Omnilab

 

Karin Friedrichs

Bilder

 

April - Oktober 2011



Karin Friedrichs hat früh ihre eigene Handschrift gefunden und ihre Bildsprache hat sich im Laufe der Zeit nur wenig verändert. Sie hat allerdings immer wieder mit neuen Bildträgern experimentiert, hat etwa Collagen gemacht, auf transparente Acrylplatten gemalt, Holzskulpturen geschnitzt, bewegliche Objekte gefertigt u.a. Wichtig für ihre Arbeit ist in den 80ger Jahren die Möglichkeit gewesen, während der Proben des Tanztheaters von Reinhild Hoffmann und später von Johann Kresnik dabei zu sein und zu malen. Hier konnte sie Bewegungsstudien in Serien machen, was den Grundstock für mehrere spätere Werke bildete.

 

Allen ihren Arbeiten sind gewisse inhaltliche und formale Merkmale gemeinsam. Inhaltlich fällt ihre Konzentration auf die menschliche Figur in Bewegung auf. Sie ist einmal eng an der Figuration gebunden, meistens jedoch stark abstrahiert, oft sogar nur flüchtig angedeutet. Manchmal erscheinen in den Bildern Motive aus der Natur, wie beispielsweise in einer Reihe zum Thema „Baum“ – es sind Stämme, die sich wie belebte Wesen in einem unbestimmten Raum zu bewegen scheinen.

 

Formal werden ihre Werke durch schnellen, manchmal ungestümen Pinselstrich, eine stark ornamentale Gestaltungsweise und in der Regel intensive Farben charakterisiert. Ihr spontaner Pinselschwung und die direkte Setzung ihrer Motive auf das Blatt, oft ohne nähere Andeutung des Raumes, erinnern gelegentlich auch an fernöstliche Kalligraphie, was durch die vereinzelte Verwendung von schmalen Hochformaten verstärkt wird. 

Karin Friedrichs 1Karin Friedrichs 2Karin Friedrichs 3Karin Friedrichs 4

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Filiale Gerhard-Rohlfs-Straße 12/14, Vegesack

 

Antonio Velasco Muñoz
Bilder

11. Mai - 17. Juni 2011

 Antonio Velasco Muñoz, 1969 in Sevilla geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet seit 1997 in Bremen. In Bildern, Zeichnungen, Videos und Installationen setzt er sich mit seinen Wurzeln auseinander, mit der eigenen Vergangenheit aber auch mit derjenigen seiner Eltern und Großeltern. Er malt dazu jeweils mehrere Bilder unterschiedlicher Formate, so dass ganze Werkgruppen zu jedem Thema entstehen.

Als Vorlage dafür verwendet er Fotografien aus Familienalben. So bestimmen alte Aufnahmen aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts seine Malerei bis heute: Seine Bilder sind nämlich in schwarz/weiß/Tönen gehalten, auch wenn ihm bei Motiven aus jüngerer Zeit Farbfotografien als Vorlage dienten. Die Bilder sind zwar gegenständlich, figurativ, aber durch den Verzicht auf Farbe nicht wirklich realistisch.

Durch die Beschränkung auf schwarz/weiß erscheinen die Personen und Geschehnisse darin distanziert und erhalten eine Gültigkeit, die über die Geschichte der eigenen Familie hinausgeht. Oft ergänzt der Künstler seine Gemälde durch Gegenstände, die in den Bildern zu sehen sind, im Original, um die Authentizität seiner Erinnerungen zu belegen.

Mit einem kraftvollen, sicher gesetzten Pinselstrich gestaltet Antonio Velasco Muñoz in vielen kontrastreichen Grauabstufungen Momente des Alltagslebens in Spanien von den sechziger Jahren bis heute. Die strahlende Sonne des Südens ist dabei trotz schwarz/weiß-Gestaltung immer präsent.

 

Antonio Velasco MunozAntonio Velasco MunozAntonio Velasco Munoz