Ausstellungen

Die Sparkasse Bremen

 

Gertrud Schleising

Bilder, Zeichnungen, Objekte

 

Filiale Schwachhauser Heer-Straße

10. November - 3. Dezember 2010

 

Die Bildwelt von Gertrud Schleising ist voller Überraschungen. Die Werke der aus Berlin stammenden Künstlerin sind figurativ, gegenständlich – aber die Zusammenstellung dieser Figuren und Gegenstände in ihren Bildern, Zeichnungen oder Objekte ist alles andere als realistisch: spielerisch wird aus einem Autoreifen eine kunstvolle Frisur, aus einem Auge ein Lampenschirm oder aus einem Zwicker ein Flugobjekt, das in einem luftleeren, surrealen Raum über ein Kaninchen schwebt.

 

Gertrud Schleising erzählt Geschichten. Allerdings sind es keine, die man bis ins Detail nachvollziehen kann oder gar verstehen kann; sie sollen Gedanken auslösen, Anstöße zum Weiterspinnen geben, irritieren aber auch schmunzeln lassen. Sie malt, zeichnet, macht Collagen und Objekte, voller Phantasie und Witz, manchmal aber auch voller Andeutungen auf versteckte Gefahren und skurrile, manchmal bissige Anspielungen und Situationen. In ihren jüngsten Arbeiten erweitert sie den Bildraum indem sie die Leinwände auch bestickt, und Dinge wie Bürsten, Schnüre, Netze oder Stoffe darauf appliziert.

 

 

Gertrud Schleising 1Gertrud Schleising 2Gertrud Schleising 3Gertrud Schleising 4Gertrud Schleising 5Gertrud Schleising 6Gertrud Schleising 8Gertrud Schleising 7

Robert C. Spies Immobilien

Bremen

 

Anna Solecka

November 2010 - Februar 2011

 

Anna Solecka ist Malerin und Fotografin. In den letzten Jahren hat sie zu einer Mischung aus Geometrie, Abstraktion und Figuration gefunden, die auch durch Motive eigener Fotoaufnahmen bereichert wird. Sie arbeitet mit Architektur- oder Landschaftsfragmenten, mit Strukturen und monochromen Farbfeldern, mit Tiefe und Fläche.

Manchmal haben ihre Bilder etwas Zeichenhaftes, wenn sie ihre Farbigkeit auf hell-dunkel Tonalitäten reduziert. Dann läßt sie Schattenfiguren vor Wänden zu eigenwilligen Wesen werden oder Wälder und Figuren mit weichen Pinselstrichen wie Kreidezeichnungen erscheinen. Immer geht es ihr jedoch um inhaltliche Verdichtung von vielfältigen Eindrücken und um Ausdrucksintensität, die sie mit beeindruckender Sicherheit für Formen und Farben auf die Leinwand bringt.

 
Anna Solecka 7Anna Solecka 2aAnna Solecka 4Anna Solecka 5Anna Solecka 6

Omnilab Galerie

 

Barbara Rosengarth

Oktober 2010 - Februar 2011

 

„Pli“ – das bedeutet auf französisch „Falte“. So lauten seit Jahren die Titel der Bilder von Barbara Rosengarth, verbunden mit einer fortlaufenden Werknummer und dem Entstehungsjahr des Bildes. Ursprünglich bildeten Stoffe das Thema ihrer Bilder. Barbara Rosengarth entfernte sich jedoch stetig davon, ihre Bilder wurden immer abstrakter, ihr Interesse vom Muster auf die Struktur verlagert.

Punkte, Kreise und Kreissegmente, schmale und breite Streifen, aber auch textile Motive bilden in ihren Bildern gleichmäßige Muster, deren Einförmigkeit vom unregelmäßigen Rhythmus der Falten gestört wird. Manchmal dominiert das Muster, manchmal der farbige Hintergrund.

Die Variationen von Barbara Rosengarth sind sowohl konzeptuell-systematische als auch poetisch-meditative Untersuchungen über Farbe und Raum, in denen es um die Vielfalt der malerischen Möglichkeiten, ihrer Beziehung zueinander und ihre Wirkung aufeinander geht.

 

Barbara Rosengarth 1Barbara Rosengarth 2Barbara Rosengarth 3Barbara Rosengarth 4Barbara RosengarthBarbara RosengarthBarbara RosengarthB

Die Sparkasse Bremen

 

Ein Wiedersehen - 10 Jahre JUNGE KUNST BREMEN

 
FinanzCentrum Am Brill
25. August - 17. September 2010

 

Vor zehn Jahren bekamen die Ausstellungen der Sparkasse Bremen zur Förderung junger Bildender Kunst unter dem Namen JUNGE KUNST BREMEN ein neues Profil. Die Reihe feiert ihren ersten runden Geburtstag mit einer Jubiläumsschau zwischen ›Damals‹ und ›Jetzt‹. Zu sehen sind Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstler aus den ursprünglichen Ausstellungen, kombiniert mit aktuellen Werken.
Bereits seit Beginn der 1990er Jahre hat die Sparkasse Bremen darüber hinaus knapp 50 Künstler unter dem Titel ›Kunst in der Kassenhalle‹ mit Ausstellungen und Katalogen gefördert, damals noch mit Doppelausstellungen von Werken der Malerei und Skulptur. Aktuelle Skulpturen und Objekte von Kunstschaffenden, die in den 1990er Jahren in der Sparkasse ausgestellt haben, ergänzen die Präsentation und fungieren  als Bindeglied zwischen diesen beiden Etappen der Kunstförderung.

Ansicht 11Junge Kunst Bremen 2010Junge Kunst Bremen 2010Ansicht 4Ansicht 5Ansicht 6Ansicht 7Ansicht 8Ansicht 8Weser Kurier 27.8.2010

HRP

Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft

Bremen

 

Claus Hänsel

Mai - Oktober 2010

 

Die meist großformatigen Bilder von Claus Hänsel handeln von Sehnsüchten, fernen Paradiesen und Menschen in atmosphärisch diffusem, heiterem Licht. Seine Figuren sind selten als Individuen erkennbar, sondern sie spazieren stilisiert, oft als Rückenfiguren gestaltet, auf grünen Wiesen oder gehen an weiten Stränden. Oft sind sie nur zu ahnen auf Terrassen mit Blick auf weite Landschaften; sie lehnen sich an den Rand eines Schwimmbeckens oder betrachten eine Hafen, über den ein Gewitter aufkommt.

Zwischen Realität und Traum bewegen sich  die Bilder von Claus Hänsel - manchmal spürt man beinahe die Frische des Wassers, das ein durstiger junger Mann aus der Flasche trinkt und manchmal blickt man in eine  surrealistische, irritierende Szene, die einem das Gefühl einer sich abspielenden Geschichte, nicht jedoch die Geschichte selbst vermittelt.

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Robert C. Spies Immobilien

Hamburg

 

Manfred Nipp

Mai 2010 - März  2011

 

Die Bilder von Manfred Nipp bewegen sich zwischen Malerei und Zeichnung und hinterlassen einen atmosphärisch leichten, zurückhaltenden und doch sehr präsenten Eindruck. Ihre fast tänzerische Erscheinungsform wird durch einen langen, mehrschichtigen Entstehungsprozess der Bilder bestimmt.

Manfred Nipp arbeitet gerne in Serien und parallel an vielen Bildern, kleinen und großen. Sein Arbeiten ist meditativ und erfordert starke Konzentration, nachträgliche Änderungen lassen sich schlecht durchführen. Sie bewegt sich zwischen Impulsivität und Reflexion, zwischen Zufall und Kontrolle, ganz in der Tradition des Informel, jener Kunstbewegung, die sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA und in Europa zur gleichen Zeit formierte. Seine Entwicklung vollzieht sich seit einigen Jahren in Richtung immer größerer Reduktion, wobei seine flüchtige Strukturen mehr Andeutungen und offene Möglichkeiten als feste Aussagen bieten.

 
Manfred Nipp 1Manfred Nipp 2Manfred Nipp 8Manfred Nipp 3 (Fotos: Sabine Straßburger)Manfred Nipp 4Manfred Nipp 5Manfred Nipp 6Manfred Nipp 7

Omnilab Galerie

 

Jens Bommert

Mai - September 2010


Jens Bommert spielt in seinen Bildern mit verschiedenen Realitäten, mit der Verschiebung von Maßstäben und der daraus entstehenden Irritation.  Darin sind nicht etwa Landschaften, Stadtszenen oder Porträts zu sehen, sondern Wände, an denen Bilder von Landschaften, Stadtszenen oder Porträts hängen. Kleine Hinweise lassen die Realitätsverschiebungen erkennen: So wirft das gemalte Bild einen Schatten, architektonische Elemente, wie ein Teil eines Türrahmens oder eine Steckdose sind neben dem Bild im Bild zu sehen oder häufig eine kleine menschliche Gestalt, die uns den Rücken kehrt und das Bild betrachtet.

Einerseits hält Jens Bommert gerne Situationen fest, die von Betriebsamkeit und Gedränge bestimmt werden, die Bewegung und Dynamik ausstrahlen, so beispielsweise bei Sportveranstaltungen oder in Diskotheken oder dem Flughafen, wobei er auch die mediale Verfolgung des Geschehens durch Kameras und Monitoren thematisiert.

Andererseits zeigen seine jüngsten Bilder auch ruhigere Motive, etwa Landschaften mit einsamen Skifahrern oder Bergsteigern oder sogar gestisch abstrakte Kompositionen, von zarter, lockerer bis hin zu intensiver, dichter Farbigkeit.

Jens Bommert 2Jens Bommert 1Jens Bommert 3Jens Bommert 5

Die Sparkasse Bremen

Filiale Bahnhofstraße  

 

Piotr Rambowski, "Back Ground"

5. Mai - 4. Juni 2010

 

Piotr Rambowski schloss sein Studium der Malerei an der Hochschule für Künste Bremen  2008  als Meisterschüler von Prof. Karin Kneffel ab. Seine Bilder sind vorwiegend gegenständlich, seine  Darstellungsweise  wechselt dabei zwischen fotorealistischer und gestisch abstrahierter Malerei ab.

Seine Bildformate  sind häufig klein, manchmal miniaturhaft. Trotzdem sind sie beeindruckend präsent und laden die Betrachter zum genaueren Hinschauen ein.

 

Es sind in erster Linie Alltagsmotive, die Piotr Rambowski zum Thema macht. Unauffällige, bescheidene Dinge und Sujets, denen er jedoch durch die Art seiner Darstellung etwas Besonderes, eine Aura verleiht, die durch Empfindungen und Gefühle aufgeladen ist. Oft sind seine Kompositionen bewusst Fragmente. So wird der Blick der Betrachter auf ein bestimmtes Detail eines Motivs geleitet, das für den Künstler und für die Assoziationen, die er damit wecken will, von Bedeutung ist.

Piotr Rambowski 1Peter Rambowski, Eröffnung 5.5.2010Piotr Rambowski 2Piotr Rambowski, Eröffnung 5.5.2010, EGEröffnungKlaus Bergst, KV, Elke Heussler, Piotr Rambowski

Der Club zu Bremen

 

Große Kunstschau Worpswede

April 2010 - April 2011

 

Unter dem Motto „Zu Gast im Club zu Bremen" werden einmal im Jahr Leihgaben aus den Beständen von Museen und von anderen öffentlichen Institutionen in den Räumen des Clubs im Schütting präsentiert. Die Große Kunstschau Worpswede ist der achte Gast im Club.


Die Große Kunstschau Worpswede ist Teil der Kulturstiftung Landkreis Osterholz und beherbergt dessen umfangreiche Kunstsammlung. Der Stiftung gehören einige bauhistorische Ensembles und musealen Einrichtungen in Osterholz-Scharmbeck und in Worpswede. Deren Inhalte reichen von Natur- und Heimatkunde bis zur Bildenden Kunst der Alten Worpsweder Meister und der zeitgenössischen Kunst der Region.

Eine Auswahl aus der Kunstsammlung ist die nächsten Monaten im Club zu Bremen zu sehen.